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Dienstag, 23. Juli 2024
Wir gieren von einem glücklichen Moment zum nächsten und verkennen daher, dass alles immer nur eine Flucht ist ins Schöne, Unverbindliche und Oberflächliche. In den kurzen Pausen, wo wir klar sehen und Veränderung und Vergänglichkeit uns ansprechen, ignorieren wir sie und fliehen eher noch schneller in den Genuss, hektisch, so als würde er ewig anhalten. Kommt dann Alter, Krankheit und Tod, dann ist das Wehklagen groß und wir betteln um noch einen Tag. Nur einen Tag. Aber so geht es nicht und unsere Verzweiflung ist groß.
Sonntag, 23. Juni 2024
Stolz ist eine starke Fessel: Wer dem Stolz unterliegt, schafft Distanz zu anderen und ist nicht in Verbindung mit Menschen, mit ihren Gefühlen und Äußerungen. Der Stolze ist seltsam kühl und uninteressiert am Werdegang seiner Mitmenschen. Der Stolze denkt, er könnte es stets besser - generell weiß er alles besser und kann es auch ausführen. Er sieht Menschen nur in den wenigsten Fällen als gleichwertig an, zumeist weit unter ihm stehend. Wenn er jedoch erkennt, da ist jemand, der geistig über ihn steht, so zerfrisst ihn der Neid und die Eifersucht und er wird subtil gegen ihn kämpfen, da er die Wahrheit nicht ertragen kann, dass jemand bessere Eigenschaften und Fähigkeiten besitzt. So kann er sich nicht für andere mitfreuen und ist stets voller Missgunst und daher unzufrieden mit seinem Leben. Andere Wesen betrachtet er als "nicht-genügend" für sich und ist häufig unzufrieden mit ihnen, denn keiner kann ihm das Wasser reichen! Der Stolze kann sich nicht an den Fähigkeiten und Eigenschaften anderer erfreuen, da er stets im Mittelpunkt steht und der Beste ist. Daher hat der Buddha den Stolz als eine Fessel bezeichnet, eine Fessel, die uns an diese Welt bindet und eine Hinderung zur Befreiung darstellt.
Samstag, 20. April 2024
Donnerstag, 18. April 2024
Sonntag, 31. März 2024
Stellen wir uns einmal vor, dass Pflanzenfresser in der Regel Beutetiere sind, die kein großes, von den Funktionen her betrachtet, analytisches oder reflektiertes Gehirn benötigen. Das Gehirn eines Pflanzenfressers benötigt seine Energie für zwei Dinge: der Nahrungsaufnahme und der Zeugung von möglichst vielen Nachkommen um die Art zu sichern. Die eingesetzte Energie ist relativ gering. Das Level der Aggression ist gering. Die Komplexität ist gering. Stellen wir uns nun einmal weiter vor, dass da ein Raubtier ist. Dessen Gehirn benötigt deutlich mehr Energie, weil es an die Beute heran muss um die zu erlegen und daher Angriffstaktiken besitzt, Muskeln zur Jagd einsetzt und vielerlei Taktiken zur Erlangung der Beute einsetzt. Das Raubtier ist deutlich aggressiver als ein Pflanzenfresser. Sein Gehirn benötigt aufgrund der Komplexität deutlich mehr Energie. Stellen wir uns weiter vor, dass das menschliche Gehirn sehr viel mehr Energie benötigt um zu funktionieren, zu planen, wissenschaftlich zu arbeiten oder diese hier zu schreiben. Der Mensch denkt zielgerichtet, plant, reflektiert, analysiert und handelt nach komplexen Prozessen. Er ist auch deutlich aggressiver als ein Raubtier, dass seine Aggressionen einsetzt um Nahrung zu erlangen. Der Mensch tötet aus Gier, Hass und Verblendung, zielgerichtet und planvoll mit immer wirksameren Waffen, die sein Gehirn konzipiert.Auch tötet er mitunter einfach aus Lust am töten und hat Spaß dabei...Das alles benötigt Energie. Und in der Tat ist unser Verbrauch von Energie bedeutend hoch! Stellen wir uns nun vor, dass eine außerirdische Rasse Kontakt mit uns aufnehmen würde. Wären diese Wesen vonm Entwicklungsgrad her Pflanzenfresser? Wären sie Beutetiere? Oder wären sie Raubtiere, da ihr Gehirn ebenfalls viel Energie benötigt um Technik, Raumfahrt und Waffen zu konstruieren sowie planvoll, zielgerichtet und reflektiert zu handeln. Daher tun die Menschen gut daran, bei einer Kontaktaufnahme sehr sehr vorsichtig zu sein. Ein Wolf kann im Schafspelz auftauchen oder als Wolf direkt über die Beute herfallen, vor allen dann, wenn sie technisch höher entwickelt ist. Der Gedankengang basiert auf Stross, einem wissenschaftlich orientierten Autoren von SF Literatur, den ich bei Robert Corvus im Blog gesehen hatte.
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